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Anti‐aging mit Astragalus?

Tragantwurzel, Radix Astragali, in der TCM: Huang Qi

Die Tragantwurzel ist in der TCM ein wich­ti­ges Heilkraut. Es gehört in die Gruppe der Qi‐stärkenden Kräuter. Das heißt salopp: es wirkt kräf­ti­gend. Eingesetzt wird es tra­di­tio­nell bei Schwächezuständen, Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit, Blässe, wei­chem Stuhl, Abwehrschwäche und leich­tem Schwitzen. Eine Kombination aus die­sen Symptomen wird in der Chinesischen Medizin “Milz‐Qi‐Schwäche” genannt.
Dieses Arzneikraut kann auch ein­ge­setzt wer­den bei Allergien, Asthma und vor­beu­gend gegen Erkältungskrankheiten, bei bös­ar­ti­gen Erkrankungen, Wundheilungsstöungen und bei Diabetes.
Astragalus wird gün­stig auf das Immunsystem, eine Schwäche der Abwehr kann gestärkt wer­den und eine über­schie­ßen­de Reaktion wie z.B. bei Allergien kann abge­mil­dert wer­den.

Radix Astragali (Tragantwurzel), geschnit­ten und getrock­net


Astragalus, das “Anti‐Aging‐Kraut”

Hochinteressant ist auch die Forschung zur Alterung, die mit den im Laufe des Lebens kür­zer wer­den­den Endstücken von Chromosomen zu tun hat, den soge­nann­ten Telomeren.
In der neue­ren Forschung konn­te gezeigt wer­den, daß Astragalus eine gün­sti­ge Wirkung auf die Alterung von Zellen hat durch Aktivierung eines Enzyms, daß die­se Telomere wie­der ver­län­gert.

Die Wurzel der Heilpflanze kommt getrock­net und klein­ge­schnit­ten in die Apotheken und kann in den für die Traditionelle Chinesische Medizin typi­schen Kräuterrezepturen ver­ord­net wer­den.

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