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FAQ — frequent asked questions — häufig gestellte Fragen

Die Wahrnehmung einer Akupunkturbehandlung kann sehr unter­schied­lich sein. Die mei­sten Patienten emp­fin­den den Einstich und den nach­fol­gen­den leich­ten Druck als gut erträg­lich. Die Akupunktur wird ja mit sehr fei­nen Nadeln durch­ge­führt, man spürt beim Setzen der Nadel meist einen lei­sen Pieks, danach  häu­fig ein leich­tes dump­fes Drücken oder Ziehen, das in der Chinesischen Medizin als DeQi, als Qi-Gefühl, bezeich­net wird. Nach dem Setzen der ver­schie­de­nen Nadeln bleibt der Patient in der Regel eine  Weile, meist etwa 20 bis 30 Minuten, mit den Nadeln lie­gen. Dabei ver­spürt man meist nicht mehr viel. Ein gro­ßer Teil der Patienten schläft dabei ein oder emp­fin­det die Prozedur als ent­span­nend. Zum Ende  der Einwirkungszeit der Nadeln wer­den die­se ent­fernt, dabei ver­spürt man ledig­lich ein sanf­tes Ziepen.

Das war´s.

Grundsätzlich ist Akupunktur auch bei Kindern mög­lich. Essentiell ist natür­lich eine gute the­ra­peu­ti­sche Beziehung, dann kann gemein­sam mit dem klei­nen Patienten ent­schie­den wer­den, wor­auf der sich ein­las­sen kann.
Beispielsweise kann man in der ersten Sitzung eine ein­zi­ge Nadel pro­bie­ren, oder die Akupunkturpunkte mit Fingerdruck sti­mu­lie­ren. Alternativ bie­te ich die Stimulation der Akupunkturpunkte mit LED-Licht oder einem Soft-Laser an. Die Behandlungsergebnisse einer Akupunktur bei Kindern sind meist gut, sei es bei der Behandlung von Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Unruhezuständen, Schlafstörungen oder son­sti­gen Beschwerden. Fragen Sie im Einzelfall, ob ein Behandlungsversuch sinn­voll ist.

Wie oft muß ich kom­men?” ist wohl die häu­fig­ste Frage zu Beginn einer Behandlung.
Weiß man das über­haupt vor Beginn einer medi­zi­ni­schen Behandlung?
Fragen Sie mal Ihren Hausarzt, wie lan­ge Sie die Tabletten für die Herzschwäche neh­men müs­sen. Oder fra­gen Sie mal Ihre Krankengymnastin, wie oft Sie zur Behandlung Ihrer Schulter kom­men müs­sen. Oder fra­gen Sie mal Ihren Nervenarzt, wie­lan­ge Sie das Mittel gegen die schlech­te Stimmung neh­men müssen.
Verschiedene Szenarien sind denk­bar. Die Behandlung einer aku­ten Infektion z.B. kann in wenigenTagen been­det sein. Die Therapie einer nicht heil­ba­ren Erkrankung kann
mög­li­cher­wei­se auch als Dauerbehandlung sinn­voll sein.
Meine Antwort wäre: Deklarieren Sie die Behandlung als Behandlungsversuch, legen Sie sel­ber einen Zeitraum fest, und dann beob­ach­ten Sie, ob die Behandlung hilf­reich ist oder nicht. Ist die Behandlung hilf­reich, füh­ren Sie´s solan­ge fort, bis Sie zufrie­den sind oder nicht mehr mögen oder das Budget erschöpft ist. Finden Sie, daß die Behandlung nicht hilf­reich ist, been­den Sie sie wieder.
Über alles das kön­nen wir um Verlauf der Therapie auch im Dialog bleiben.
Bedenken Sie viel­leicht grund­sätz­lich, daß ein jah­re­lang bestehen­des Ungemach mög­li­cher­wei­se selbst von mir nicht in 3 Akupunktursitzungen been­det wer­den kann.
TCM ist kei­ne Anwendung von Wundern!

Natürlich ist grund­sätz­lich alles mög­lich. Sie sol­len schließ­lich selbst ent­schei­den, wel­che Behandlungsform Sie wäh­len möch­ten. Möglicherweise ändert sich aber das mög­li­che Behandlungsergebnis, wenn Sie etwas nicht möch­ten. In den weit­aus mei­sten Fällen wer­de ich ver­mut­lich eine Kombination aus Akupunktur und Kräuterrezepturen vor­schla­gen. Die Erfahrung lehrt, daß die­se Kombination häu­fig die beste Wirksamkeit zeigt.
Bei einem Autokauf wird Ihnen der Verkäufer viel­leicht vor­schla­gen, die Ausstattung mit fünf Sitzen zu wäh­len, damit Sie Ihre Familie auch mit­neh­men kön­nen. Wenn Sie nun aber die Ausstattung mit nur dem Fahrersitz kau­fen, kön­nen Sie damit auch fah­ren, müs­sen aber mit gewis­sen Einschränkungen (und even­tu­ell dem Protest Ihrer Familie) rechnen.
Vielleicht möch­ten Sie auch NUR Akupunktur, die Kräuter sind Ihnen suspekt?
Viele syste­mi­sche Erkrankungen (damit mei­ne ich Störungen, die das gan­ze System des Organismus betref­fen), ins­be­son­de­re auch chro­ni­sche Krankheiten, kön­nen ein­deu­tig mit einer kom­bi­nier­ten Behandlung inclu­si­ve (!) Kräuter effek­ti­ver ange­gan­gen wer­den. Schönes Beispiel ist das Übergewicht. Vielleicht möch­ten Sie ein­fach ein paar Ohr-Nadeln gegen den gro­ßen Appetit, und schon ist alles gut. Ich glau­be, mei­stens ist dem nicht so. Inzwischen weiß man, das Übergewicht mit einer uner­kann­ten Entzündungsneigung des Körpers ver­knüpft sein kann, der soge­nann­ten “silent inflamma­ti­on”. Da ist es effek­ti­ver, nicht nur den Appetit, son­dern bei­spiels­wei­se die schlum­mern­de Entzündungsneigung und die Darmflora (mit Kräuterrezepturen!) in der the­ra­peu­ti­schen Absicht nicht zu vergessen.

Das kommt natür­lich dar­auf an, was Sie unter “teu­er” ver­ste­hen. Ich emp­feh­le Ihnen, auf mei­ner Internetseite zu stö­bern, um her­aus­zu­fin­den, was Sie erwar­tet. Auf der Seite “Leistungen” gebe ich einen Kostenüberblick. Wesentlicher Faktor ist die Kostenerstattung durch Krankenversicherer. In der Gesetzlichen Krankenversicherung ist das nicht gege­ben, in der Privaten Krankenversicherung zum Teil. Im Zweifel soll­ten Sie bei Ihrem Versicherer nach­fra­gen. Zusatzversicherungen umfas­sen häu­fig Heilpraktikerleistungen. Ich bin kein Heilpratiker son­dern Arzt. Sie kön­nen auch in der Praxis anru­fen, die Mitarbeiterinnen wis­sen man­che Frage zu beant­wor­ten, Sie kön­nen auch mich fra­gen, am lieb­sten (nicht daten­schutz­kon­form) per email.

Der Aufwand einer Behandlung ist nicht uner­heb­lich. Das ist wahr.
Erstmal die Anamnese. Sie fra­gen sich viel­leicht, ob die wirk­lich eine Stunde dau­ern muß? Ihr Internist um die Ecke schafft das schließ­lich auch in fünf Minuten. Naja, viel­leicht zehn. Und muß das alles wirk­lich so teu­er sein?
Und dann auch noch die Akupunkturbehandlungen, jede Woche erneut anrei­sen und bezahlen.
Vielleicht wäre Ihnen auch so eine Art Garantie lieb, so in der Art: das behan­deln wir inner­halb von drei Wochen, und dann sind Sie wie neu.
Manchmal kann die Empfehlung sogar lau­ten, zwei­mal jede Woche zu kom­men. Jede Woche, Sie schla­gen womög­lich die Hände über dem Kopf zusam­men. Da kann man ja gleich sei­nen Beruf auf­ge­ben oder eine Kinderbetreuung dazu mie­ten. Und die Pleite ist auch absehbar.
Eigentlich möch­ten Sie viel­leicht auch kei­ne Akupunktur, son­dern nur einen der berüh­men Tees. Die sol­len ja Wunder wir­ken. Sie den­ken mög­li­cher­wei­se auch: Akupunktur tut weh, ist teu­er und soll ja ohne­hin nicht wir­ken. Sagt auch Ihr Arzt. Und dann schicken Sie mir eine Email. Schreiben kurz, daß Ihr Cholesterin zu hoch ist, Sie total ver­spannt sind und mor­gens nicht aus­ge­ruht. Sie bit­ten um einen Vorschlag für einen Heiltee. Kaufen und trin­ken. Fertig. Warum geht das nicht so, den­ken Sie vielleicht?
Und die Hypnose, ja. Sie haben viel­leicht gehört, daß Ihnen viel­leicht mit ein paar Psycho-Tricks ohne gro­ßen Aufwand der Drang nach Süßigkeiten aus­ge­trie­ben wer­den kann. Und klar, dann den­ken Sie: wie­so muß ich da wochen- oder gar mona­te­lang hin­ge­hen und so viel Geld abdrücken. Hypnotherapie ent­spricht eigent­lich mehr einer Art Psychotherapie mit ent­spre­chen­dem Aufwand.

Und eine even­tu­el­le Hormonbehandlung, was gibt es da schon groß zu behan­deln, ein­fach Rezept machen, fertig.
Das alles sind ja ernst­zu­neh­men­de Gedanken und Einwände. Und Ihre Überlegungen, die Kosten nicht aus­ufern zu las­sen,  kann man eigent­lich auch nicht ein­fach so igno­rie­ren. Nicht bloß Sie stel­len sich Fragen nach einem ver­nünf­ti­gen Verhältnis von Aufwand zu Wirkung. Vielleicht fra­gen Sie sich ja: macht die Behandlung wirk­lich einen Unterschied oder kostet sie nur viel Zeit und Geld?
Darum hier bei FAQ (fre­quent Asked Questions, häu­fig gestell­te Fragen):
Patienten stel­len sich selbst die­se Fragen oder Patienten stel­len mir die­se Fragen.
Verschiedene Dinge sind mir in die­sem Zusammenhang wichtig:
Überschlagen Sie am besten vor der Behandlung die Kosten, eine gro­be Übersicht fin­den Sie hier.
Zu beden­ken sind Anamnese, Akupunktur, Folgegespräche, Hypnotherapeutische “Einlagen”, Untersuchungen, evtl. Laboruntersuchungen, Rezepte für die Tees, die Kräuter selbst.
Das ist wirk­lich nicht ganz bil­lig, und die Dauer der Behandlung läßt sich auch nicht wirk­lich sicher voraussagen.
Das heißt im Klartext: ein Kostenvoranschlag für die gesam­te Behandlung ist mir nicht mög­lich!
Wie kön­nen Sie nun am besten vorgehen?
Möglicherweise ken­nen wir uns ja gar nicht.
Wenn Sie unsi­cher sind, ob Sie mit mir zurecht­kom­men (und umge­kehrt :-), machen Sie einen Schnuppertermin,
der dau­ert 10 — 15 Minuten, kostet ca. 30 € und bie­tet die Chance, sich einen Eindruck zu verschaffen,
dann gehen Sie wie­der nach Hause und über­schla­fen alles.
Weitere Termine machen Sie nur, wenn Sie ein gutes Gefühl haben.
Zweite Variante wäre, einen Termin für ein dia­gno­sti­sche Erstgespräch (Anamnese) zu machen.
Eingeplant wird dafür eine Stunde. Kostet 150 €. Das reicht für eine erste Diagnose mit der Möglichkeit, die Behandlung zu begin­nen. So kön­nen Sie schon ganz gut ein­schät­zen, wie ich so “ticke”, wie ich Ihre Sorgen und Beschwerden ein­schät­ze und z.B. auch durch die “Brille der Traditionellen Chinesischen Medizin” sehe, und wie eine Behandlung aus­se­hen könnte.
Auch nach der Anamnese kön­nen Sie natür­lich ein­fach wie­der nach Hause gehen und sehen, wie´s sich anfühlt.
Warum über­haupt der gan­ze Aufwand?
Das Behandlungskonzept wird tat­säch­lich für jeden sepa­rat und indi­vi­du­ell erstellt und durch­ge­führt. Dazu muß man sich ken­nen­ler­nen und ein­schät­zen, wor­um es über­haupt geht. Die Angabe “ich schla­fe halt schlecht”, nützt mir wenig. Schlechter Schlaf in den Wechseljahren wird anders behan­delt als schlech­ter Schlaf nach einem Autounfall. Diese Art der Behandlung mit Chinesischer Medizin, mit Akupunktur und Phytotherapeutika, viel­leicht kom­bi­niert mit hyp­no­the­ra­peu­ti­schen Elementen, wird im Verlauf ange­paßt. Das kann abhän­gig sein vom Erfolg oder Mißerfolg der Behandlung, von erst im Verlauf klar wer­den­den Einzelheiten und so weiter.
Auch das Konzept “Wegmachen” kann schwie­rig sein: Manche Beschwerden (die ja häu­fig so eine Art “wei­ße Fahne” des Organismus sind) kann man nicht ein­fach weg­ma­chen. Ich zumin­dest nicht. Wenn Sie rau­chen, sau­fen, drei­mal täg­lich einen Pappe-Burger ver­put­zen und einen Arbeitstag von 12 Stunden haben, kann ich Ihre Bauchweh, Ihren Husten und Ihre Erschöpfung nicht weg­ma­chen. Aber: ich kann Ihnen dabei hel­fen, auf einen guten Weg zu kommen!
Das alles erfor­dert einen stän­di­gen Kontakt, kostet damit auch Geld und ist aufwändig.
Im Klartext: wenn Ihnen das zu auf­wän­dig, zu zeit­in­ten­siv, zu teu­er oder über­haupt zu blö­de ist,
sind Sie viel­leicht bei mir nicht rich­tig gelan­det. Oder: sel­ber machen …
Manchmal ist es bes­ser, über all die­se Dinge vor Behandlungsbeginn nachzudenken,
oder bei Unsicherheiten auch erst­mal einen Schnuppertermin zu machen.
Die Traditionelle Chinesische Medizin ist eine wun­der­ba­re Art, mit dem Organismus umzu­ge­hen und mit mil­den Methoden der Einflußnahme Impulse zu set­zen. Die TCM ist auch kei­ne Wunder-Medizin, mit der man alles mal eben hei­len kann, es gibt auch Mißerfolge.
So, die­ser Sermon soll nicht dazu die­nen, Sie abzu­wim­meln, son­dern einen rea­li­sti­schen Blick auf den TCM-Therapeuten zu bekommen.
Herzlich will­kom­men!

Vielleicht geht das ja auch. Sie wür­den stau­nen, was man alles in Eigenregie hin­be­kom­men könn­te. Das sind die Dinge, die eigent­lich ohne­hin jeder weiß. Allgemeingut im kol­lek­ti­ven Wissen der Welt. Ohne gro­ße Behandlung, kostet ent­spre­chend auch nichts.
Erstens: wenig essen. Tja, übel, nicht wahr?
Stichwort: Intervallfasten.
Zweitens: Die Gifte weglassen.
Stichworte: Rauchen, Saufen, Zucker, viel­leicht bestimm­te Getreideprodukte und Getränke, zu viel Fleisch.
Drittens: Spaß.
Ja, das hät­ten Sie nicht gedacht. Machen Sie Dinge, die Ihnen ent­spre­chen. Ich habe neben mei­ner Wohnungstür eine Karte zur Erinnerung hän­gen: “The main thing in life is to know your own mind!”
Viertens: Bewegung.
Muß gar nicht so viel sein, ein biß­chen ist auch schon gut. Und: nicht die Bewegung bei der Arbeit zählt, son­dern auf dem Rad, im Wald oder so.
Fünftens: Die berühm­te work-life-balance. Diese Idee ist aller­dings schon fast ein Hohn, nicht wahr? Wer bekommt denn das noch hin in die­ser Welt aus Druck, Streß und Ausbeutung.
Sechstens: Pädagogik run­ter­schrau­ben. Verzichten Sie (in ver­nünf­ti­gen Grenzen) dar­auf, Ihr sozia­les Umfeld zu erzie­hen. Staunen Sie lie­ber dar­über, wie selt­sam die Menschen mit­un­ter sind.
Siebtens: wird viel­leicht noch ergänzt. Vielleicht mai­len Sie mir noch einen Vorschlag? Danke!
Allles schwie­rig und viel­leicht nur in Mini-Schritten anzugehen.
Aber: man benö­tigt kei­nen teu­ren TCM-Therapeuten.
Großartig.
Da das alles in den sel­ten­sten Fällen funk­tio­niert, könn­te eine Behandlung und Hilfestellung viel­leicht doch erwä­gens­wert sein.
Wie so oft kann es gut sein, das “know-how” einzukaufen.

Und manch­mal ist es hilf­reich, über­haupt erst­mal in den Zustand zu kom­men, bei “Erstens” anzu­fan­gen. Dabei könn­te TCM hilf­reich sein.