Angst und Panik in der TCM

Angst und Panik können den Alltag ungenießbar machen, oder je nach Ausprägung zumindest eine ausgeprägte Beeinträchigung im täglichen Leben sein. Meist haben Angst und Panik Ursache und Bedeutung und können vielleicht auch aus Ihrer Lebensgeschichte verständlich sein. Psychotherapeutische Hilfestellung kann ein wichtiger Faktor sein in der Befreiung von derlei Einschränkungen. Aber auch in der Chinesischen Medizin und ebenso in der Hypnotherapie gibt es Behandlungsansätze für Hilfe in der Alltagsbewältigung oder bei Begleiterscheinungen der Angst.

Chinesische Medizin und Akupunktur bei Angst und Panik

Angst und Panik

Wie immer in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird nicht „die Angst“ behandelt, sondern man erstellt durch Befragung, Pulsdiagnose und Zungendiagnose eine Diagnose im Sinne der TCM. So eine Diagnose hat dann z.B. die Bezeichnung „Schwäche des Herz-Qi“, „Blockierung des Blutes“, „Stagnation des Leber-Qi“ oder auch „Heißer Schleim“. In diese TCM-Syndrom-Diagnose fließt nicht nur das Symptom „Angst“ ein, sondern auch Gegebenheiten der Konstitution wie z.B. eine Schwäche des Bindegewebes, leichtes Schwitzen, Neigung zum Frieren und dergleichen mehr. Diese Diagnose im Sinne der in der TCM üblichen Kategorisierung ist dann Ausgangspunkt für die Behandlung und sagt dem TCM-Therapeuten, welche Akupunkturpunkte und welche Kräutermischung passen könnten.

Akupunktur bei Angst und Panik

Akupunktur bei Angst und Panik

Die auch in der Behandlung anderer „Zustände“ genutzte Rezeptur „Gui Pi Tang“ (Die Kräutermischung, die die Milz wiederherstellt) wäre z.B. denkbar bei einer allgemeinen Schwäche, Angst, Herzklopfen und schlechtem Schlaf, wenn das Gesamtbild zu der TCM-Symptom-Konstellation „Schwäche von Herz- und Milz-Qi“ passt.